Pariser Nieselregen am Fenster, eine heiße Tasse Tee in der Hand und genau zehn Minuten Zeit vor dem nächsten Dreh. So sehen meine liebsten Morgen aus. Ich bin ehrlich: Standard-Stylings langweilen mich schnell. Haare sind für mich eine Leinwand – melancholisch, lebendig und wandelbar.
Wenn es schnell gehen muss, greife ich immer wieder zu diesen zwei Looks:
Der „Messy Romantic“ Flechtzopf: Perfekt für Tage, an denen das Wetter nicht mitspielt. Flechtet euer Haar locker zur Seite, lasst aber gezielt feine Strähnen um das Gesicht herum herausfallen. Der Trick: Zieht die Flechtglieder danach vorsichtig mit den Fingern auseinander. Es soll nicht perfekt aussehen, sondern wie eine sanfte Erinnerung an den letzten Spaziergang im Wind.
Undone Texture Waves: Vergesst den perfekten Lockenstab-Look. Ich drehe einzelne Strähnen ab der Mitte des Haares kurz um ein breites Glätteisen und lasse die Spitzen komplett aus. Ein Spritzer Texturspray hinein, einmal über Kopf durchschütteln – fertig. Es verleiht diesem mühelosen, ein bisschen verträumten Look, den ich an meinen Freunden in London so liebe.
Haare müssen sich nicht wie ein Korsett anfühlen. Lasst sie atmen.

